Konstanze Waidosch

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Aufgewachsen in einem Geigen- und Lautenbauer-Haushalt im ländlichen Niederbayern wurde Konstanze Waidosch schon von Kindesbeinen an mit der Geschichte und den Geschichten alter Instrumente vertraut gemacht.

 

Geprägt und inspiriert von Viola de Hoog, Gaetano Nasillo, Job der Haar, Hille Perl und Mieneke van der Velden, spezialisierte sie sich auf historische Celli sowie Viola da Gamba an der Hochschule für Künste Bremen sowie am Conservatorium van Amsterdam. 

Als Continuospielerin und Solistin experimentiert sie mit den Klangfarben der verschiedenen Bass- und Tenor-Instrumente, wie etwa dem Basse de Violon oder dem fünfsaitigen Violoncello Piccolo.

 

Als Mitglied und zu Gast bei Ensembles wie der Academia Montis Regalis, der Collegium Vocale Gent Academy, dem Amsterdam Baroque Orchestra, dem Händelfestspielorchester Halle, der Nieuwe Philharmonie Utrecht, dem Bremer Barockorchester, dem Göttinger Barockorchester, dem Barockwerk Hamburg, dem Elbipolis Barockorchetser Hamburg, dem Ensemble Tabatiére und Marsyas Baroque bewegt sie sich vielseitig zwischen dem Repertoire des frühen 17. Jahrhunderts und der Romantik. Auf internationalen Konzertbühnen und Festivals konzertierte sie unter anderen mit Musikern wie Dorothee Oberlinger, Christoph Prégardien, Rachel Podger, Ton Koopman, Pieter Wispelway, Michael Form und Shunske Sato.

 

Konstanze lebt derzeit in Bremen und absolviert dort ihr zweites Masterstudium der Viola da Gamba und Pädagogik bei Prof. Hille Perl. Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie Cello und ist regelmäßige Dozentin bei Lehrgängen für Alte Musik, Consort und Musiktheater für Kinder und Erwachsene am Jugendhof Vlotho, Schiermonnikoog, Burg Sternberg und der Burg Rothenfels.