Konstanze Waidosch

Aufgewachsen in einem Geigen- und Lautenbauer-Haushalt im ländlichen Niederbayern wurde Konstanze Waidosch schon von Kindesbeinen an mit der Geschichte und den Geschichten alter Instrumente vertraut gemacht.

Geprägt und inspiriert von Viola de Hoog, Gaetano Nasillo, Job der Haar, Hille Perl und Mieneke van der Velden, spezialisierte sie sich auf historische Celli sowie Viola da Gamba an der Hochschule für Künste Bremen sowie am Conservatorium van Amsterdam. 

Als Continuospielerin und Solistin experimentiert sie heute mit großer Leidenschaft mit den verschiedenen Klangfarben dieser Bass- und Tenor-Instrumente, wie etwa dem Basse de Violon oder dem fünfsaitigen Violoncello Piccolo.

Mit Ensembles wie der Academia Montis Regalis, der Nieuwe Philharmonie Utrecht, dem Bremer Barockorchester, dem Göttinger Barockorchester, dem Barockwerk Hamburg, dem Ensemble Urstrom und Marsyas Baroque bewegt sie sich vielseitig zwischen dem Repertoire des frühen 17. Jahrhunderts und der Romantik. Auf internationalen Konzertbühnen und Festivals konzertierte sie unter anderen mit Musikern wie Dorothee Oberlinger, Christoph Prégardien, Rachel Podger, Pieter Wispelway, Michael Form und Shunske Sato.

Sie ist Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbes und wurde 2019 mit ihrem Ensemble Marsyas Baroque in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen, mit dem sie 2019 den 1. Preis im Biagio-Marini-Wettbewerb gewann.

Konstanze lebt derzeit in Bremen und absolviert dort ihr zweites Masterstudium der Viola da Gamba und Pädagogik bei Prof. Hille Perl. Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie Cello und ist regelmäßige Dozentin bei Lehrgängen für Alte Musik, Consort und Musiktheater für Kinder und Erwachsene am Jugendhof Vlotho, Schiermonnikoog, Burg Sternberg und der Burg Rothenfels.